Beim gestrigen Arbeiten in der Gruppe stellte ich fest, dass es für die Menschen wichtig ist, wenn sie selbst testen können. Geht es zum Beispiel um die Frage, ob der einzelne sich weiter mit einem bestimmten Thema beschäftigen soll oder möchte er wissen, welche Nahrung für ihn gut ist, dann ist es hilfreich, wenn er sich selbst befragen kann. Die einfachste Methode dies zu tun, ist nach meiner Meinung der sogenannte „Neigetest“, ein Test aus der Kinesiologie:
Ich bringe mein Bewusstsein zur Ruhe und spüre in meinen Körper hinein. Ich stelle mich bequem hin, die Füße in Schulterbreite auseinander. Ich bleibe ruhig stehen und lasse die Arme seitlich hängen. Ich lasse alle Gedanken los und entspanne meinen Körper. Ich schließe die Augen. Jetzt sage ich das Wort “ja“ oder meinen eigenen Namen und ich werde merken, wie mein Körper merklich nach vorne kippt. Wenn ich das Wort “nein“ oder einen falschen Namen sage, dann merke ich wie mein Körper nach hinten kippt. Ich kann es mit den Wörtern „Liebe und Hass“ probieren und mit wohl formulierten Fragesätzen, auf die ich die Antwort ja oder nein bekommen kann. Wichtig ist, dass ich meinen Kopf von anderen Gedanken frei mache und mich ausschließlich auf meine Aussage konzentriere.
Kippt mein Körper bei dem Wort „ja“ nach hinten, dann habe ich eine Blockade. Ich klopfe meine Thymusdrüse ein paar Mal mit meiner Faust, das ist dort wo ich meine Brust bei Husten eincreme. Dann male ich erst mit meinem rechten Zeigefinger und später auch mit meinem linken Zeigefinger mehrere liegende Achten in die Luft und schaue diesen mit meinen Augen hinterher. Dann müsste die Blockade behoben sein.
Ich bin geduldig mit mir, übe und verliere nicht den Mut.