Sind es meine Gedanken oder sind es die Gedanken meines Vaters oder meiner Mutter! Wurde ich ohne Liebe großgezogen und stattdessen gab man mir das Gefühl der Minderwertigkeit weiter? Habe ich unbewusst die Wertvorstellungen meiner Eltern übernommen? Wenn ich auf der Suche nach mir selbst bin, dann sollte ich mir diese Fragen stellen.
Ich mache mir bewusst, dass ich zu jeder Zeit die Möglichkeit habe, alles in mir umzuwandeln. Dafür brauche ich die Selbsterkenntnis und den Willen etwas verwandeln zu wollen. Ich kann versuchen aus der Rolle des Opfers, die nur Probleme und Schmerzen verursacht, heraus zu kommen. Vielleicht hören sich meine täglichen Klagen so oder anders an: „Weil du so laut warst, konnte ich nicht schlafen! Du machst mich wahnsinnig! Weil du mir nicht geholfen hast, bin ich nicht rechtzeitig fertig geworden! Immer muss ich alles allein machen! Wo bist du, wenn man dich braucht! Verflixter Mist, warum klappt das nicht! Keiner hilft mir! Ich habe kein Geld! Mir geht es schlecht!“
Ich versuche meine Worte und Gedanken für eine bestimmte Zeit zu kontrollieren, um sie dann bewusst umzuwandeln von Anklage in Verständnis, von Stress in Ruhe, von Krankheit in Gesundheit, von Negativ in Positiv und von Wut in Frieden. Zum Beispiel: „Ich werde immer genügend Geld haben, ich bin ruhig und ausgeglichen.“ Auch hier gilt das Gesetz der Resonanz.